Am Ostersonntag, den 31. März 2024, besuchte Apostel Gert Opdenplatz die Gemeinde Speyer. Dabei diente er mit dem Wort aus 1. Korinther 15, Verse 20 & 21:
Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.
Der Apostel betonte zu Beginn seines Dienens die große Bedeutung der Auferstehung Christi für die Menschheit, insbesondere der Christenheit: „Mit der Auferstehung Christi hat sich alles geändert! Der Tod ist tot, das Leben lebt“. Der Tod wurde besiegt und dadurch für alle Menschen die Rettung vom ewigen, geistigen Tod möglich. Ein Bild für die Änderung, die mit der Auferstehung Christi für die Menschen der damaligen Zeit einherging war, dass die Feiertage neu definiert wurden. Nicht mehr der Sabbat, sondern der Tag der Auferstehung, der erste Tag der Woche, erlangte nun die höchste Bedeutung.
„Diese Änderung gilt ein für alle Mal!“ Mit dieser Aussage beschrieb Apostel Paulus im Römerbrief den Opfertod Jesu und seine Auferstehung, sowie die sich daraus entfaltende Wirkung. Der Tod ist ein für alle Mal besiegt und die Sünde ein für alle Mal überwunden. Es bedarf keiner Wiederholung mehr – das Opfer Jesu ist vollumfänglich gültig! Dieses eine Opfer reicht aus, um alle Sünden, vergangene und zukünftige, zu tilgen – ein für alle Mal.
Die Glaubhaftigkeit der Wiederauferstehung
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes betonte der Apostel immer wieder die „Glaubhaftigkeit“ der Auferstehung, die ja kein lebender Mensch jemals gesehen hat. Diese geht über die Erfahrungen und Lebensrealität der Menschen hinaus und ist ein göttliches Wunder. Als ein Beispiel für die Kinder verglich Apostel Opdenplatz das kältere Klima im Taunus, wo er lebt, mit dem der Südpfalz. Sind die Bäume im Taunus noch kahl und ohne Blüten und Blätter, grünen und blühen sie in Speyer bereits. Dieser Prozess der „Wiederauferstehung“ von Bäumen und Pflanzen nach dem Winter, die tot wirkten, ist nur ein Beispiel für göttliches Wirken in der Natur.
Bezirksältester Stefan Weber führte in seinem Wortbeitragt die Entwicklung der Raupe zum Schmetterling als Beispiel an. Nach dem Verpuppen wirkt sie wie tot, doch in dieser Phase entwickelt sich etwas Neues. Und wenn sie nach einiger Zeit als Schmetterling wieder aufersteht, haben sich neue Eigenschaften und Fähigkeiten entwickelt.
Diesen Gedanken griff der Apostel wieder auf. Er stellte sich die Reaktion eines Regenwurms vor, dem die Raupe erzählt, dass sie sich in wenigen Tagen verpuppen wird, um einige Tage später ein Schmetterling zu werden und wegzufliegen.
Der Regenwurm würde doch sagen: „Du spinnst ja! Das habe ich ja noch nie gesehen“. Logisch, dass er so reagiert, denn das geht gegen seine ganze Erfahrung. So ist es bei den Menschen auch mit der Auferstehung Jesu. Hier ist der Glaube gefordert, der lässt sich nicht aus Erfahrung und Lebensrealität erklären.
Apostel Opdenplatz beschrieb auch eine Unterhaltung mit einer jungen Glaubensschwester, die den Glauben an die Auferstehung anzweifelte. Für sie schien dies wie ein veraltetes Märchen. Doch der Apostel betont, dass ohne den Glauben an die Auferstehung der gesamte christliche Glaube hinfällig wäre. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, diese Überzeugung fest im Herzen zu verankern, auch wenn sie den menschlichen Verstand übersteigt.
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