Zu einem besonderen Festgottesdienst versammelte sich die Gemeinde Frankenthal am Sonntag, dem 30. Juni 2024: Carmen und Matthias Monsieur empfingen den Segen zu ihrer Silberhochzeit. Als Grundlage des Gottesdienstes, der zugleich auf den eine Woche später stattfindenden Gottesdienst für Entschlafene vorbereitete, diente das Bibelwort aus 1. Thessalonicher 4,14: „Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die da entschlafen sind, durch Jesus mit ihm führen.“
Liebe als verbindendes Element
Der Vorsteher der Gemeinde, Evangelist Markus Garstka, wies zu Beginn seiner Predigt darauf hin, dass die Vorbereitung auf den Gottesdienst für Entschlafene und eine Silberhochzeit eigentlich nicht recht zusammenpassten. Es gebe jedoch ein verbindendes Element: die Liebe. So wie das Silberhochzeitspaar den Segen aus Liebe erbeten habe, so bewirke Gottes Liebe Großes in der Ewigkeit. Der Vorsteher forderte die Gemeinde auf, die kommende Woche zu nutzen, um liebevoll an Verstorbene zu denken und sie zur Teilhabe am bevorstehenden Gottesdienst für Entschlafene einzuladen.
Bezirksevangelist Stefan Weng unterstrich in seiner Co-Predigt die Bedeutung des Gebots, Gott über alles und seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben. Er betonte, dass es vor allem in einer Ehe wichtig sei, sich gegenseitig Gutes zu tun, und erweiterte den Blick auf Gottes Gaben, für welche wir uns durch Nächstenliebe, Geduld und Barmherzigkeit revanchieren könnten.
Zur Spendung des Segens gab der Vorsteher dem Silberhochzeitspaar ein Bibelwort aus Sprüche 24,3.4 mit:
„Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch Verstand erhalten, und durch ordentliches Haushalten werden die Kammern voll kostbarer, lieblicher Habe.“
In seiner Ansprache dankte der Vorsteher dem Silberhochzeitspaar für dessen besonderen Einsatz in der Gemeinde sowie im Bezirk.
Vielfältige Musikbeiträge des Gemeindechores, der durch zahlreiche Familienangehörige und Freunde des Silberhochzeitspaars unterstützt wurde, sowie von dessen beiden Kindern und weiteren Familienmitgliedern umrahmten den Festgottesdienst. Nach dem Schlusssegen sang die gesamte Gemeinde den Kanon „Lasst uns miteinander singen, loben, danken dem Herrn“.
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