Am 14. Juli 2024 leitete Apostel Gert Opdenplatz einen Gottesdienst im Hohenstaufensaal in Annweiler. Während dieses Gottesdienstes spendete er Bischof Paul Bork und seiner Frau Anita den Segen zur Gnadenhochzeit. Außerdem ordinierte er eine Diakonin und bestätigte einen Priester für die Gemeinde Landau.
Der Gottesdienst stand unter dem Textwort aus 2. Timotheus 2, Vers 5:
„Und wer einen Wettkampf bestreitet, erhält den Siegeskranz nur, wenn er nach den Regeln kämpft."
Apostel Opdenplatz ermutigte die Gemeinde, nach dem Heil zu streben. Jesus Christus hat die Grundlage für das ewige Heil gelegt und die Heilsmittel dazu vorbereitet. Um dieses Heil zu erreichen, muss man sich ernsthaft vorbereiten, wie dies auch ein Athlet für einen Wettkampf tut. Für den Sportler hat das absolute Priorität. Das Streben nach dem ewigen Heil und das Bestreben, ewig bei Gott zu sein, sollte auch stets Priorität im Glaubensleben haben.
Dieses Heil, die Wiederkunft Christi mitzuerleben und aus Gnaden angenommen zu werden, erfordert die Einhaltung bestimmter Regeln, die Jesus gegeben hat:
- Stets nach Einheit und Einssein mit Christus streben. Denn alles was der Einheit der Kirche schadet, disqualifiziert beim Wettlauf zum Ziel.
- Die Regel der Demut einhalten. Sanftmütig und demütig sein und nicht nach Kleinigkeiten suchen.
- Der Glaube an Gott ist unerlässlich.
- Alles aus Liebe zu Gott und dem Nächsten tun.
Nur innerhalb dieser Regeln ist Entwicklung und die Erlangung ewigen Heils möglich. Das geht nicht aus eigener Kraft, sondern nur mit Jesus Christus. Im Vergleich zum Bibelwort stellt der Apostel fest, dass dies mehr ist als ein Siegeskranz, sondern Herrlichkeit und Freude, die nie endet.
Leitplanken des Glaubens
Bischof Jürgen Kramer ging in seiner Co-Predigt auf die Entwicklung und Bewegung ein, die der Apostel zu Beginn seiner Predigt erwähnt hatte. Manchmal gilt es, einen toten Punkt im Glauben zu überwinden und weiterzumachen. Auch dazu hat Gott in seiner Liebe Regeln gegeben, die den weiteren Weg gangbar machen. Er verglich diese Regeln mit Leitplanken – sie bieten Sicherheit und geben Richtung, ohne einzuengen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls fand die Ordination einer Diakonin und die Bestätigung eines Priesters für die Gemeinde Landau statt. Apostel Opdenplatz wünschte beiden, dass sie bei der Ausübung ihrer Aufgaben stets eine Amtslust und keine Amtslast empfinden mögen.
Maranatha!
Die Gnadenhochzeit von Bischof Paul Bork und seiner Frau Anita war ein besonderer Höhepunkt des Gottesdienstes. Sie waren über viele Jahre im Bezirk Rheinpfalz und darüber hinaus aktiv und vielen mit ihrer Fröhlichkeit und tiefen Ernsthaftigkeit im Dienst an der Sache Gottes ein Vorbild. Kein Weg war ihnen zu weit und nichts zu viel. Sie setzten sich mit ihrem Glauben und ihrer Liebe ein und trugen so mit weiten Herzen zur Entwicklung des Werkes Gottes bei.
Apostel Opdenplatz gab ihnen zum 70-jährigen Ehejubiläum ein Wort aus 1. Korinther 16, Vers 22/23, das sie auch auf dem weiteren Lebens- und Glaubensweg begleitete soll:
"Maranatha! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit euch!"
Nach dem Gottesdienst waren alle Anwesenden zu einem Umtrunk eingeladen.
Am Gottesdienst im Hohensaufensaal in Annweiler waren die Gemeinden Hagenbach, Neustadt, Grünstadt, Worms, Lu-Oggersheim, Lu-Gartenstadt, Schifferstadt, Speyer und die gastgebende Gemeinde Landau eingeladen. Der Gottesdienst wurde über IPTV übertragen.
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