Rund 170 Glaubensgeschwister kamen am Sonntag, 25. Mai 2025, in der neuapostolischen Kirche Schifferstadt zum Seniorengottesdienst des östlichen Kirchenbezirkes Rheinpfalz zusammen. Musik, Wort und Gemeinschaft prägten diesen besonderen Vormittag.
Glaubensfreude und Verbundenheit
Die Einladung richtete sich an alle Seniorinnen und Senioren der Gemeinden Bad Bergzabern, Frankenthal, Ludwigshafen-Gartenstadt, Hagenbach, Landau, Ludwigshafen-Oggersheim, Schifferstadt, Speyer und Worms. Bereits vor dem Gottesdienst war die Freude über das Wiedersehen spürbar – viele herzliche Gespräche und eine dankbare Stimmung füllten den Kirchenraum.
„Der Tröster wird kommen“
Bezirksevangelist Stefan Weng leitete den Gottesdienst und stellte das Bibelwort aus Johannes 16, Vers 7 in den Mittelpunkt:
„Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch; wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.“
In seiner Predigt richtete er den Blick auf die bleibende Gegenwart und Wirksamkeit des Heiligen Geistes. Der „Tröster“ begleite die Gläubigen auf ihrem Weg des Glaubens, stärke sie im Alltag und bereite auf die Wiederkunft Christi vor. Auch das Wort aus Offenbarung 22,17 – „Und der Geist und die Braut sprechen: Komm!“ – griff er auf und unterstrich damit die Hoffnung auf das Glaubensziel.
„O bilde mich, mein Meister“ – Musik, die bewegt
Der Chor mit rund 25 Sängerinnen und Sängern aus dem östlichen Bezirksbereich verlieh dem Gottesdienst einen festlichen Rahmen. Besonders das Lied „O bilde mich, mein Meister“ (CB 119) wurde zu einem thematischen Höhepunkt: Es unterstrich den Wunsch nach innerer Führung, göttlicher Nähe und Vorbereitung auf das ewige Ziel.
Die Seele lebt – bleibende Gewissheit
In ihren Predigtbeiträgen vertieften Priester René Belguernine und Bezirksevangelist Rainer Poh die geistlichen Gedanken. Beide sprachen über die Kraft des Glaubens, die Hoffnung auf das ewige Leben und die Zuversicht, dass die Seele in Gott geborgen bleibt – über den Tod hinaus. Ihre Worte stärkten die anwesenden Glaubensgeschwister und vermittelten Trost, Vertrauen und bleibende Hoffnung.
Gemeinschaft in Dankbarkeit
Anschließend setzten sich viele Glaubensgeschwister im Nebenraum bei Kaffee und Kuchen sowie kalten Speisen und Getränken zusammen. In herzlicher Atmosphäre wurden Erinnerungen geteilt, neue Kontakte geknüpft und die Gemeinschaft gepflegt.
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