Zum letzten Mal in diesem Jahr versammelte sich die Gemeinde zum Gottesdienst in Grumbach. Zwölf Gottesdienstteilnehmer erlebten in der kleinen, vertrauten „Wohnzimmer-Gemeinde“ eine besondere Gemeinschaft und machten deutlich: Wo Menschen ihren Glauben miteinander teilen, entsteht lebendiges Gemeindeleben. „Wir können’s ja nicht lassen, zu reden von dem Herrn“
Dem Gottesdienst am Sonntag, 13. September 2026, lag das Bibelwort aus Apostelgeschichte 5,42 zugrunde: „Und sie hörten nicht auf, alle Tage im Tempel und hier und dort in den Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesus Christus.“
Priester Timo Weber stellte in seiner Predigt besonders das Lied „Wir können’s ja nicht lassen, zu reden von dem Herrn“ (GB 369) in den Mittelpunkt. Die Aussage des Liedes beschreibt zugleich treffend, was die Zusammenkünfte in Grumbach auszeichnet: Der Glaube möchte nicht nur im eigenen Herzen bewahrt, sondern miteinander geteilt und weitergegeben werden.
Dass sich insgesamt zwölf Glaubensgeschwister zum Gottesdienst versammelten, ist ein schönes Zeichen dafür. Sie haben sich auf den Weg gemacht, andere eingeladen und so einen Ort geschaffen, an dem Gottes Wort gehört, gemeinsam gesungen und gebetet werden kann.
Gemeinsam Geschichte schreiben
In der Co-Predigt lenkte Priester Markus Edinger den Blick darauf, dass Erfolgsgeschichten durch Gott geschrieben werden – und dass Menschen daran Anteil haben dürfen.
Auch die Entwicklung in Grumbach ist dafür ein schönes Beispiel. Durch persönliches Engagement und den Wunsch nach Gemeinschaft ist ein besonderer Treffpunkt entstanden. Die kleine Runde bietet Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben des Glaubens. Auch Gäste sind jederzeit herzlich willkommen und bereichern die Gemeinschaft.
Dankbar zurückblicken – voller Vorfreude nach vorn
Mit Dankbarkeit blickt die „Wohnzimmer-Gemeinde“ auf die vergangenen Gottesdienste zurück. Gleichzeitig besteht bereits Vorfreude auf das kommende Jahr. Sobald die warmen Monate beginnen, soll die Reihe der Gottesdienste in Grumbach fortgesetzt werden.
Während der kalten Jahreszeit bleibt die kleine, nicht beheizte Kirche geschlossen. Die Gemeinschaft jedoch besteht weiter – und mit ihr die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen.
„Wir können’s ja nicht lassen, zu reden von dem Herrn“: Dieses Motto soll die Glaubensgeschwister auch im kommenden Jahr begleiten. Gemeinsam wollen sie unterwegs bleiben, ihren Glauben teilen und Gottes Nähe in ihrer Gemeinschaft erfahren.
Gott sei Dank für diese besondere Gemeinde in Grumbach!
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