Beim Treffen der Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter in Schifferstadt standen am Samstag, 31. Oktober 2026, die vergangenen Veranstaltungen, die Erfahrungen aus den Gemeinden und die Planungen für das kommende Jahr im Mittelpunkt.
20 Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter des Bezirks Rheinpfalz trafen sich in der Neuapostolischen Kirche in Schifferstadt zu ihrem gemeinsamen Jahrestreffen. Die Leitung hatte Priester René Belguernine, Bezirksseniorenbegleiter.
Zu Beginn stellte er seine beiden Stellvertreter vor: Diakon Michael Groß aus der Gemeinde Frankenthal und Priester i.R. Hans Jürgen Eicher aus der Gemeinde Kaiserslautern. Außerdem informierte er darüber, dass Seniorenbegleiterin Ilse Stengel am 25. November 2026 in den Ruhestand tritt. Für die Gemeinde Bad Bergzabern wird deshalb eine Nachfolge gesucht.
Rückblick auf den Seniorentag im Luisenpark
Ein erster Schwerpunkt war der Rückblick auf das große Seniorentreffen im Luisenpark. Die Rückmeldungen der Teilnehmer fielen überwiegend positiv aus. Besonders die gute Organisation, die vielen Helfer und die Möglichkeit zur Begegnung und Gemeinschaft wurden hervorgehoben.
Allerdings gab es auch Hinweise auf Schwierigkeiten im Ablauf, unter anderem bei der Busorganisation in Schifferstadt. Das Organisationsteam berichtete zudem, dass die bestellten Schnitzel nicht wie vorgesehen geliefert worden waren.
Kritisch angesprochen wurden auch die teilweise stark schwankenden Zahlen der angemeldeten Teilnehmer. Nach gemeinsamer Beratung wurde vorgeschlagen, eine Veranstaltung dieser Größenordnung künftig nur noch alle zwei Jahre durchzuführen. Die Abstimmung ergab ein einstimmiges Votum für diesen Rhythmus. Das nächste große Treffen dieser Art ist somit für 2028 vorgesehen. Dabei muss möglicherweise mit höheren Kosten gerechnet werden.
Bezirksgottesdienst für Senioren in Wiesbaden
Auch der Bezirksgottesdienst für Senioren in Wiesbaden war Thema des Treffens. In zahlreichen Gemeinden wurde die Gelegenheit genutzt, nach dem Gottesdienst noch zusammenzubleiben und die Gemeinschaft zu pflegen. Allerdings gelang dies nicht überall.
Bei der anschließenden Abstimmung über den zukünftigen Termin solcher Gottesdienste sprachen sich 14 Teilnehmer dafür aus, diese weiterhin an einem Wochentag stattfinden zu lassen. Sechs Teilnehmer stimmten dagegen.
Ein weiterer Hinweis betraf die Bezeichnung der Zielgruppe: Der Gottesdienst sollte ausdrücklich die Generation der über 60-Jährigen ansprechen. Die Bezeichnung „Senioren“ sollte dabei auch im Gottesdienst selbst Verwendung finden.
Erfahrungen und Erlebnisse aus den Gemeinden
Unter dem Tagesordnungspunkt „Rückblick auf 2026“ berichteten die Teilnehmer von den Aktivitäten in ihren Gemeinden. Dabei zeigte sich ein vielfältiges Bild.
In vielen Gemeinden gehören regelmäßige Seniorentreffen inzwischen zum festen Programm. Häufig finden diese im Abstand von zwei Monaten statt. Geburtstage und Jubiläen werden gemeinsam gefeiert. Auch Treffen mit Mittagessen, Ausflüge und andere gemeinschaftliche Aktivitäten standen auf dem Programm.
Neben schönen Begegnungen gab es auch traurige Anlässe, insbesondere Trauerfälle in den Gemeinden. Mancherorts waren Kirchengebäude renoviert worden. Die Berichte machten deutlich, wie unterschiedlich die Angebote vor Ort gestaltet sind. Während in einigen Gemeinden zahlreiche Begegnungsmöglichkeiten bestehen, finden andernorts nur wenige Treffen statt.
Betont wurde, dass sämtliche Angebote auf freiwilliger Basis stattfinden. Die Rückmeldungen zeigten, wie wichtig persönliche Begegnungen und ein lebendiges Miteinander für die älteren Gemeindemitglieder sind.
Jahrestreffen künftig im Frühjahr
Ein weiterer Beschluss betraf den Termin des jährlichen Abschluss-Treffens der Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter. Die Mehrheit sprach sich dafür aus, diese Veranstaltung künftig im Frühjahr stattfinden zu lassen. Damit entfällt der bisher vorgesehene Termin am 5. Dezember 2026.
Gemeinsamer Abschluss mit Bildern und Erinnerungen
Zum Abschluss des Treffens gab es Kürbissuppe sowie Käse, Brötchen und Kuchen. Anschließend nahm Priester i.R. Hans Jürgen Eicher die Teilnehmer mit auf einen kurzen fotografischen Rückblick auf das Jahr 2026.
Bilder erinnerten an die gemeinsame Seniorenreise in die Wildschönau, das große Treffen im Luisenpark und die Begegnung der Kaiserslauterer Senioren mit Teilnehmern aus der Gemeinde Zweibrücken.
Am frühen Nachmittag endete das Treffen in Schifferstadt. Neben organisatorischen Entscheidungen und Planungen blieb vor allem die Erinnerung an ein Jahr mit vielen Begegnungen, gemeinsamen Erlebnissen und gelebter Gemeinschaft.
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