Am Sonntagnachmittag, den 23. November 2025, erlebten ca. 160 Teilnehmer einen besonderen Gottesdienst mit Apotel Gert Opdenplatz in Bad Bergzabern. Höhepunkte waren die Ordination einer Diakonin, die Ruhesetzung von Amtsträgern sowie die Gründung des Gemeindeverbunds Bad Bergzabern und Landau.
Unter den Gästen waren unter anderem Vertreter der Gemeinde sowie verschiedener Kirchen, darunter auch Mitglieder der russischen und ukrainischen 7-Tags-Adventisten-Gemeinden Bad Bergzabern.
Als Bibelwort las der Apostel aus Offenbarung 21,3–4:
„Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen!
Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“
Die Botschaft von neuer Schöpfung und Gemeinschaft
Zu Beginn des Gottesdienstes sang der Chor das Lied „Komm spüre Gott“. Apostel Opdenplatz ging in seiner Predigt zunächst auf dieses Lied ein und sagte, dass es sich wie ein kleines Erdbeben anfühle – diese Einladung, Gott zu spüren. In der Schöpfung, im Gottesdienst und in jedem Mitmenschen könne man Gott spüren. Gott habe alles geschaffen – damals die Schöpfung und als letztes den Menschen. Heute bereite er zuerst den neuen Menschen vor und dann den neuen Himmel und die neue Erde. Trauer, Tränen, Tod, Leid, Kummer und Schmerz werde es dann nicht mehr geben.
Der Apostel zitierte im weiteren Predigtverlauf Apostel Paulus, der sagte, dass der alte Adam, der alte Mensch, abgelegt werden muss. Zorn, Grimm, Lästerung und schmerzende Worte – alles, was den Nächsten verletzen könnte – sollen nicht mehr getan werden. Dies sei möglich, weil die neue Kreatur bereits in den Menschen hineingelegt sei. Das Reich Gottes sei nicht nur das zukünftige, sondern bereits das gegenwärtige Reich.
Gemeindeevangelist Imo Hauß, der in diesem Gottesdienst in den Ruhestand versetzt wurde, hob in seinem letzten Mitwirken am Altar hervor: „Die Zukunftsperspektive der neuen Schöpfung soll als Vorfreude immer wieder ein Lächeln auf das Gesicht zaubern, und Begabungen können bereits in der Gegenwart eingebracht werden, um künftig gemeinsam in die neue Erde und den neuen Himmel einzuziehen.“
Neue Aufgaben und gemeinsamer Gemeindeverbund
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls ordinierte der Apostel Glaubensschwester Vanessa Birke zur Diakonin. Danach erfolgte die Ruhesetzung von Gemeindeevangelist Imo Hauß, dem Vorsteher der Gemeinde Bad Bergzabern, sowie von Priester Georg Weber.
Im Anschluss wurde die Gründung des Gemeindeverbunds der beiden Gemeinden Bad Bergzabern und Landau durchgeführt. Dabei wurde bereits auf die Verbindung mit der ebenfalls bald zu diesem Gemeindeverbund gehörenden Gemeinde Neustadt (Wst.) verwiesen. Als Vorsteher für diese zwei, künftig drei Gemeinden, wurde Gemeindeevangelist Hilger Groß beauftragt. Zudem wurden alle Geistlichen der beiden Gemeinden für diesen Gemeindeverbund beauftragt. Der Apostel bat darum: „Alles, was ihr tut, das tut von Herzen.“
Den Gottesdienst umrahmten Chor und Orchester.
Nach dem Gottesdienst hielt Bürgermeister Ackermann aus Birkenhördt noch eine kurze Ansprache an die Gemeinde, in der er insbesondere das Wirken von Imo Hauß als Vorsteher würdigte.
Danach waren alle Anwesenden zu einem Brunch eingeladen.
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