Die Gemeinde Bad Bergzabern war am Sonntag, den 7. April 2024, Gastgeber für die Konfirmationsjubilare des Bezirks Rheinpfalz. Unter der Leitung von Bezirksältesten Stefan Weber fand ein besonderer Gottesdienst statt, welchem das Bibelwort aus Psalm 18, Vers 7 zugrunde lag:
Der Herr ist meine Stärke und mein Schild;
auf ihn traut mein Herz und mir ist geholfen.
Nun ist mein Herz fröhlich,
und ich will ihm danken mit meinem Lied.
Erinnerung und Dankbarkeit
Bezirksältester Weber begrüßte die Jubilare herzlich mit „liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden“, von welchen die meisten ihr 50-jähriges Konfirmationsjubiläum feierten. Er erinnerte daran, wie sich die Prioritäten im Laufe der Jahre verändert haben und wie wichtig es ist, das Fundament des Glaubens zu erkennen.
Er las der Gemeinde die Bibelworte vor, die den Konfirmanden vor 50 bzw. 25 Jahren mitgegeben wurden. Dabei betonte er ihre zeitlose Bedeutung für die gesamte Gemeinde. Diese Bibelstellen verdeutlichen die Verbundenheit mit Gott, die Bedeutung seiner Gnade für ein festes Herz und eine standhafte Haltung im Glauben.
Vor 50 Jahren spendete Bezirksapostel Bischoff den Konfirmanden im Bezirk Rheinpfalz in Kaiserslautern und eine Woche später in Ludwigshafen den Segen. Dabei gab er ihnen das folgende Wort von Stammapostel Walter Schmidt mit auf den Weg:
Psalm 33, Vers 12: Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!
Vor 25 Jahren schrieb Stammapostel Richard Fehr den Konfirmandinnen und Konfirmanden folgendes Wort in ihren Konfirmandenbrief:
Aus Hebräer 13, Vers 9: es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade.
Stärke und Vertrauen
Bezogen auf das Textwort des Gottesdienstes betonte Bezirksältester Weber die Stärke, die aus dem Vertrauen auf Gott und der Verbundenheit mit ihm entsteht. Dabei nahm er das grenzenlose Vertrauen und die Demut Jesus als Beispiel dafür, was Stärke ausmacht.
Auch eine Gemeinde wird stark, wenn sie miteinander verbunden ist und als Teil dieser Gemeinschaft fällt die tägliche Entscheidung für Gott leichter. Dazu passt auch das vom Chor vorgetragene Lied „Ich bin da! Denn Gott ist da und will in jedem Gottesdienst segnen, sein Wort, seine Gnade und Gemeinschaft im Heiligen Abendmahl schenken.
Schmerzt dich Sünde?
Bezirksevangelist Stefan Weng hielt in seiner Co-Predigt einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Jahre nach der Konfirmation. Dabei betonte er die Dankbarkeit, treu geblieben zu sein und nach wie vor ein Glaubensziel zu haben – auch eine Art der Stärke. Er ermutigte dazu, bewusst auf Sünde zu verzichten und die Gemeinschaft und Liebe zu Gott zu bewahren. Dabei kann man sich selbst die Frage stellen: „schmerzt dich Sünde?".
Bezirksevangelist Reiner Poh leitete zum Heiligen Abendmahl über, indem er die Bedeutung des Glaubensversprechens hervorhob, das Gott gegeben hat. In einer Zeit, die das Vertrauen und die Treue zu Gott herausfordert, erinnerte er daran, dass Gott immer da ist und jeden einzelnen aus Liebe erwählt hat.
Nach dem Gottesdienst waren alle Gottesdienstteilnehmer noch zu einem Umtrunk eingeladen.
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