In einem festlichen Gottesdienst erlebte die Gemeinde in Kaiserslautern am 3. Mai 2026 die Konfirmation eines jungen Christen. Die Botschaft: Wer sich zu Christus bekennt, gewinnt Orientierung, Halt und Zuversicht für den eigenen Lebensweg.
Festlicher Gottesdienst mit besonderem Anlass
Am Sonntagmorgen, dem 3. Mai 2026, versammelten sich über 80 Gläubige in der Neuapostolischen Kirche Kaiserslautern zu einem besonderen Gottesdienst. Bezirksältester Stefan Weber leitete die Feier, in deren Mittelpunkt die Konfirmation stand.
Als Bibelwort diente Matthäus 10,32: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“
Bereits zu Beginn stimmte die Gemeinde mit dem Lied „Das sei alle meine Tage meine Sorge, meine Frage, ob der Herr in mir regiert…“ (Gesangbuch Nr. 363) in die feierliche Atmosphäre ein. Musikalisch wurde der Gottesdienst durch Chor, Orgel sowie Beiträge mit Querflöte und Konzertflügel bereichert.
Gott kennt und begleitet jeden Menschen
In seiner Predigt stellte Bezirksältester Weber die persönliche Beziehung zwischen Gott und dem Menschen in den Mittelpunkt. Er machte deutlich: Gott kennt jeden Einzelnen – sogar schon vor der Geburt – und begleitet ihn liebevoll durch das Leben.
Ein Gedanke aus Psalm 139 unterstrich diese Nähe Gottes: „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“
Die Zuhörer wurden ermutigt, im „Einflussbereich Gottes“ zu bleiben. Gerade in jungen Jahren würden wichtige Weichen gestellt. Dabei sei es entscheidend, sich bewusst für ein Leben mit Christus zu entscheiden.
Das offene Bekenntnis zum Glauben erfordere Mut, so der Bezirksälteste. Doch genau dieses Bekenntnis schenke Kraft, im Alltag klare Entscheidungen zu treffen – auch dann, wenn es darum gehe zu sagen: „Hier mache ich nicht mit – ich folge Christus nach.“
Impulse aus der Mitwirkung
Priester Christian Edinger griff diesen Gedanken in seiner Co-Predigt auf. Er verglich den Lebensweg mit einer Fahrt auf Schienen: An den Weichen werde entschieden, wohin die Reise gehe. Wer sich zu Gott bekenne, sei sicher unterwegs.
Der Konfirmand übernehme nun Verantwortung für sein eigenes Glaubensleben – getragen von der Unterstützung der Eltern und der Gemeinde.
Gemeindevorsteher Bezirksevangelist Christian Littek erinnerte an den Apostel Petrus. Trotz seiner Verleugnung habe er später den Mut gefunden, sich klar zu Jesus zu bekennen. Dieses Beispiel zeige: Ein ehrliches Bekenntnis sei immer möglich und werde von Gott angenommen.
Im Anschluss bereitete er die Gemeinde auf die Feier des Heiligen Abendmahls vor und betonte, dass die Gläubigen damit ihre Liebe zu Gott bezeugen.
Die Konfirmation – ein persönliches Ja zum Glauben
Einziger Konfirmand an diesem Tag war der 13-jährige Jaron Kohnert. Vor der eigentlichen Handlung trug Priester Mike Kohnert, der Vater des Konfirmanden, den Brief des Stammapostels Jean-Luc Schneider vor.
Ein besonderer Sängerkreis gestaltete die Vorbereitung mit dem Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ und schuf damit einen bewegenden Rahmen.
In seiner Ansprache wandte sich Bezirksältester Weber direkt an den Jugendlichen. Er hob hervor, dass im Hintergrund vieles geschehe, was oft nicht sofort sichtbar sei – etwa in der Vorbereitung auf die Konfirmation.
Er gab dem Konfirmanden unter anderem folgende Ratschläge mit auf den Weg:
- Du bist nicht allein
- Für dich wird gebetet
- Suche das Gespräch mit Gott, auch im persönlichen Gebet
- Pflege die Gemeinschaft
- Bringe dich in die Gemeinde ein
Mit dem Hinweis „Gott ist bei dir“ fasste er diese Ermutigungen zusammen.
Nachdem Jaron sein Gelübde abgelegt hatte, empfing er durch Handauflegen und Gebet den Segen Gottes.
Gemeinschaft im Glauben gestärkt
Der Gottesdienst zeigte eindrucksvoll, wie wichtig das persönliche Bekenntnis zu Jesus Christus ist – gerade in einer Zeit, in der junge Menschen ihren eigenen Weg finden.
Die Gemeinde erlebte eine bewegende Feier, die Mut machte, den Glauben bewusst zu leben und sich zu Christus zu bekennen – getragen von der Gewissheit, dass Gott jeden Menschen kennt, liebt und begleitet.
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