Am Sonntag, dem 13. Oktober 2024, führte Apostel Gert Opdenplatz einen besonderen Gottesdienst in der neuapostolischen Kirchengemeinde Kaiserslautern durch. Zu diesem Anlass waren auch Glaubensgeschwister aus der Gemeinde Rockenhausen eingeladen. In diesem Gottesdienst empfingen drei Kinder und eine jugendliche Glaubensschwester das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus Galater 3, Verse 27 und 28:
„Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau, denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.“
In seiner Predigt sprach der Apostel davon, dass Status und Rang der Menschen zu damaliger Zeit an ihrer Kleidung erkennbar waren. Derjenige, der einen besonderen Stand hatte, sei mit seiner Kleidung „wie verwachsen“ gewesen.
Heute sollen Christen durch ihr Verhalten und Auftreten im Alltag erkennbar sein und zeigen, dass sie als Christen leben. Dabei kann man sich immer wieder selbst die Frage stellen „Gebe ich ein Zeugnis ab, dass ich als Christen lebe?“. Neuapostolische Christen haben das „Kleid des Heils“ durch die Taufe aus Wasser und Geist empfangen und durch diese Sakramente Christus „angezogen“. Wer als Christ leben möchte, soll das Ungute, die Sünde, ablegen und stattdessen das Gute annehmen und anziehen.
Apostel Opdenplatz rief dazu auf, den Blick auf das Gemeinsame unter den Mitchristen zu richten, anstatt auf individuelle Unterschiede wie Sprache, Herkunft oder soziale Stellung. Entscheidend sei der gemeinsame Glaube an Christus, der Unterschiede überwindet. Christen sollen sich bemühen, so zu werden wie Christus war, ihn „anzuziehen“ in seiner Art, seinem Wesen, seiner Liebe und seiner Vergebungsbereitschaft.
Die beiden Bezirksältesten Stefan Weber und Jürgen Raudzus wurden für weitere Wortbeiträge an den Altar gebeten.
Vor der Feier des Heiligen Abendmahls empfingen Ida Littek, Jona Borger und Leon Stiller aus der Gemeinde Kaiserslautern sowie Mia Schmitt aus Rockenhausen das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Gemeindegesang, Klavier, Querflöte, Sologesang mit Klavierbegleitung sowie Chor umrahmt. Ein kleines Chorensemble trug zur Einleitung der Heiligen Versiegelung das Lied „Von allen Seiten umgibst du mich“ vor.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahl endete der Gottesdienst mit Gebet und Schlusssegen.
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