Ein besonderer Gottesdienst, geprägt von Gemeinschaft, Glauben und spürbarer Freude: Am 11. Februar 2026 besuchte Apostel Gert Opdenplatz die Gemeinde Rockenhausen. Musik, Wortverkündigung und persönliche Begegnungen schufen eine Atmosphäre, die noch lange nachwirkt.
Vorfreude und intensive Vorbereitung
Schon Wochen vor dem angekündigten Besuch von Apostel Opdenplatz war die Vorfreude in der Gemeinde Rockenhausen deutlich zu spüren. Chor, Orchester und Blumenschmuck wurden sorgfältig vorbereitet – viele Gemeindemitglieder fieberten diesem besonderen Gottesdienst entgegen. Die gemeinsame Vorbereitung stärkte das Miteinander und lenkte den Blick auf das bevorstehende geistliche Erlebnis.
„In dieser Zeit…“ – Glauben im Hier und Jetzt
Nach dem Bibelwort eröffnete der Chor den Gottesdienst mit dem Lied „In dieser Zeit…“. Der Apostel griff diesen Gedanken in seiner Predigt auf: Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Lebenszeit – geprägt von Alter, Erfahrungen und Herausforderungen. Genau dort kennt uns Gott. In jeder Lebensphase brauchen wir Christus.
Der Apostel erinnerte daran, dass im alten Bund von Zeiten des Hassens und Liebens gesprochen wird. Christus hingegen macht deutlich: Für Hass ist kein Raum mehr. In Anlehnung an den Begriff des „Senfkornglaubens“ ermutigte er die Gemeinde, mit diesem Glauben alles aus dem Herzen zu entfernen, was trennt – besonders Hass und Bitterkeit.
Freude an Gottes Schöpfung
Das Bibelwort aus Jesaja 65,18 stellte die Verbindung zwischen Gottes Schaffen und menschlicher Freude in den Mittelpunkt. Wir alle sind Teil seines Werkes. Der Apostel beschrieb das Bild einer Hibiskusblüte als Ausdruck göttlicher Schönheit und stellte die Frage: Haben wir noch den Blick für das Gute und Schöne, das Gott geschaffen hat?
Gottes Wirken erkennen
Anhand zweier biblischer Berichte verdeutlichte der Apostel Gottes fortwährendes Wirken:
Der Gelähmte am Teich Bethesda wurde nach 38 Jahren geheilt – doch statt Freude suchten die Umstehenden nach Kritik. Ähnlich erging es dem blind Geborenen, der ebenfalls an einem Sabbat Heilung erfuhr. Beide Beispiele zeigen: Gottes Wirken ist real und sichtbar – auch wenn es nicht immer sofort als Geschenk erkannt wird.
Der Apostel führte weiter aus, dass jeder Gottesdienst mit der Anrufung des dreieinigen Gottes beginnt und mit dem Segen endet. Dazwischen entfaltet sich Gottes Wirken in Predigt, Sakrament und Sündenvergebung. Die persönliche Frage an jeden Einzelnen lautete: Glauben wir daran – und erfüllt uns dieser Gottesdienst mit Freude?
Musik als glaubensstarkes Bekenntnis
Der Chor antwortete musikalisch mit „Ich glaube daran…“. Dieses Bekenntnis unterstrich die enge Verbundenheit innerhalb der Gemeinde und trug wesentlich zur besonderen Atmosphäre bei.
Gemeinschaft, die nachwirkt
Der Gottesdienst wurde als Fest der Gemeinschaft erlebt. Die Nähe zu Gott und die Begegnung mit dem Apostel hinterließen bleibende Eindrücke. Nach dem offiziellen Abschluss nahm sich der Apostel Zeit für persönliche Gespräche – ein Zeichen gelebter Gemeinschaft und Wertschätzung.
So bleibt dieser besondere Tag in Rockenhausen als Moment großer Freude, Glaubensstärkung und Verbundenheit in Erinnerung – ein Erlebnis „in dieser Zeit“, das weit darüber hinaus wirkt.
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