Am Sonntag, 17. März 2024, feierte die Jugend des Bezirks Rheinpfalz gemeinsam mit Bezirksältesten Stefan Weber in Worms den Jugendgottesdienst. In diesem ging es zuerst um Abschied und Rückkehr und es außerdem gab es gleich drei Verabschiedungen. Doch der Reihe nach…
Grundlage des Gottesdienstes was das Gleichnis vom verlorenen Sohn nach Lukas 15. Jesus erzählt von einem jungen Mann, der sein Erbe verschwendet und in Armut gerät. Als er reuig zurückkehrt, empfängt ihn sein Vater liebevoll. Aus der Perspektive des Sohnes wurde beleuchtet, dass der Wendepunkt der Geschichte der Moment war, in dem er in seiner Not erkannte, dass er den falschen Zielen und Freunden gefolgt war. Er erinnerte sich an die Werte, die ihm seine Eltern vermittelt hatten und machte sich auf den Weg. Schuldbewusst kehrte er um und kam nach Hause – bereit, die Konsequenzen für sein Handeln zu tragen.
Der Bezirksälteste führte aus, dass das Streben nach Freiheit und Unabhängigkeit, nach dem Abschütteln von Zwängen und Konventionen schon immer ein Thema (nicht nur) junger Menschen war und dass dies auch gute und wichtige Entwicklungsschritte seien. Wichtig sei, Entscheidungen auf einer guten Grundlage, nämlich dem Gewissen, zu treffen. Das Gewissen sei die Summe aus Verstand und Glauben, die sich gegenseitig ergänzten und die beide grundsätzlich gleichwertig zu betrachten seien.
Priester Benjamin Littek führte in seinem Predigtbeitrag das Bibelwort an, das er selbst zu seiner Konfirmation bekommen hatte: „...doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme“ (Offb 2, 25). Es sei wichtig, sich immer wieder bewusst zu machen, dass wir von Gott wertvolle Gaben erhalten haben, und sie wertzuschätzen. In Bezug auf das Gleichnis vom verlorenen Sohne stellte er fest, dass man von allen drei Hauptpersonen etwas lernen könne: Vom Vater die Güte, Barmherzigkeit und Großzügigkeit, vom älteren Sohn die Treue und Loyalität und vom jüngeren Sohn die Einsicht, den Mut zur Umkehr und die Bereitschaft, Konsequenzen zu tragen. Zum Abschluss gab er der jugendlichen Gemeinde den Rat mit: Trefft alle eure Entscheidungen mit Gott!
Am Ende des Gottesdienstes wurde Benjamin Littek von seinem Auftrag als Jugendbetreuer für den Bezirk und für die Gemeinde Kaiserslautern entlastet und Jasmin Bürger von ihrem Auftrag als Jugendbetreuerin für die Gemeinde Landau. Ebenfalls verabschiedete der Bezirksvorsteher Tobias Bürger, der Jugendchor und –orchester seit 12 Jahren geleitet und geprägt hat, aus seiner Aufgabe.
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