Ein besonderer Gottesdienst mit einem festlichen Anlass: Am 25. Oktober 2026 gaben sich Judith und Adrian in der Gemeinde Bad Bergzabern das Ja-Wort. Im Mittelpunkt standen Gottes Liebe, die Freude im gemeinsamen Leben und der Segen für den gemeinsamen Lebensweg.
Gottes Liebe – Grundlage des Glaubens
Als Grundlage für den Gottesdienst am 25. Oktober 2026 lag das Textwort aus Johannes 3,16 zugrunde:
„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“
Nach dem Vorlesen des Textwortes sang der Chor das Lied „Komm spüre Gott“. Im Verlauf des Liedes heißt es: „Das Fest nimmt seinen Lauf“.
Dieser Gedanke gilt zum einen für den nächsten Sonntag, dem Entschlafenengottesdienst, an dem Seelen in der Ewigkeit eine besondere Zuwendung Gottes erleben dürfen. Aber auch heute können wir die Gemeinschaft mit ihm erleben. Das Bibelwort macht diese Gemeinschaft mit Gott erlebbar.
Statt „Denn also“ könnte man auch sagen: „So sehr … hat Gott die Welt geliebt.“ Die Worte des Apostels Johannes lassen sich dann folgendermaßen zusammenfassen:
- Gottes Liebe: Ist unendlich und umfasst die ganze sichtbare und unsichtbare Welt.
- Gottes Opfer: Weil er so sehr liebt, ist er auch bereit, seinen Sohn zu senden.
- Unsere Antwort: Sie ist unser Glaube, den wir nicht verlieren sollen.
- Gottes Versprechen: Ist ewige Gemeinschaft in Gottes Herrlichkeit.
Freude im gemeinsamen Lebensweg
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls bat Gemeindeevangelist Hilger Groß das Brautpaar Judith und Adrian vor den Altar. Der Chor sang für das Brautpaar das Lied „Mögen Engel euch begleiten“.
Das Trauwort für das Brautpaar stand in Philipper 4,4:
„Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!“
Der Hinweis „Freuet euch“ ist dem Umstand geschuldet, dass im Alltag die Freude oftmals als Erstes auf der Strecke bleibt. An ihre Stelle tritt dann das Pflichtbewusstsein. Man erfüllt damit seine Aufgaben für alle Beteiligten noch ganz brauchbar, aber eben anders, als wenn man aus Freude handelt.
Lässt auch das Pflichtbewusstsein nach, folgen Verdruss, Ärger und Frust. Dann dauert es oft nicht lange, bis man eine Aufgabe hinschmeißt.
Der Rat an das Brautpaar lautete deshalb, darauf zu achten, dass die Freude nicht nachlässt und sich gegenseitig jeden Tag eine Freude zu bereiten.
Segen für den gemeinsamen Weg
Nach den Fragen an das Brautpaar, ob sie sich vor Gott und der Gemeinde als Gabe Gottes annehmen, einander in Liebe und Treue verbunden bleiben und im Vertrauen auf Gott den gemeinsamen Lebensweg gehen wollen, erfolgte die Segensspendung.
Nach dem trinitarischen Segen sang die ganze Gemeinde das Lied „Segenswünsche“. Den Text dazu hatte der Bruder der Braut verfasst und auf der Trompete die Orgel begleitet.
Gemeinsames Feiern
Nach dem Gottesdienst waren alle Gottesdienstteilnehmer zu einem Sektempfang und einem reichhaltigen Buffet eingeladen.
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