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Vernetzt im Bezirk
Austausch stärkt die Zusammenarbeit

 

Bad Dürkheim. Fast 30 Teilnehmende aus dem Bezirksgremium Rheinpfalz sowie aus den Gemeindegremien der Gemeinden kamen am Sonntag, 22. Februar 2026, in der Neuapostolische Kirche in Bad Dürkheim zusammen. Ziel des Nachmittags war es, die Vernetzung im Bezirk zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und das gegenseitige Kennenlernen zu fördern.

Auftakt mit Information zum ELIAS-Portal

Kurz nach 14 Uhr eröffnete Diakon Matthias Monsieur, Sprecher des Bezirksgremiums Rheinpfalz, die Zusammenkunft. Zu Beginn des Nachmittags stand eine Information zum ELIAS-Portal der Neuapostolische Kirche auf dem Programm.

Neue Kalenderfunktionen sollen eine bessere Terminabstimmung ermöglichen. Zudem wurde erläutert, dass der Zugang zunächst bestimmten Gruppen vorbehalten ist und perspektivisch allen Kirchenmitgliedern offenstehen soll. Das Portal bietet damit zusätzliche Chancen für Transparenz, Information und Vernetzung innerhalb des Bezirks.

Die Moderation des gesamten Treffens übernahm Diakonin Sonja Würtemberger, Mitglied der AG Fortbildung. Ihre strukturierte und wertschätzende Leitung wurde von den Teilnehmenden ausdrücklich positiv bewertet.

Miteinander im Gespräch

Im ersten inhaltlichen Teil des Treffens stand das persönliche Kennenlernen im Mittelpunkt. Für rund 30 Minuten wurden unterschiedliche Gruppen gebildet, die sich in verschiedenen Kirchenräumen zu Gesprächsrunden trafen. In diesem geschützten Rahmen kamen die Teilnehmenden intensiv miteinander ins Gespräch.

Erfahrungen aus der Arbeit in den Gemeinden und Gemeindegremien wurden ausgetauscht, Herausforderungen benannt und gelungene Beispiele vorgestellt. Auch grundsätzliche Fragen fanden Raum:

  • Wie gelingt es, die Gemeinde zum aktiven Mitmachen herauszufordern?
  • Was ist mit kleinen Gemeinden, in denen es lediglich ein Ein-Personen-Gremium gibt?
  • Und nicht zuletzt: „Gemeindegremium – was wollen wir eigentlich?“ – eine Einladung zur ehrlichen Selbstreflexion.

Wünsche, Ideen und konkrete Ansätze

Nach einer stärkenden Kaffeepause begann der zweite Teil des Nachmittags. Erneut wurden andere Gruppen zusammengestellt, sodass neue Begegnungen und Perspektiven möglich wurden. Wieder trafen sich die Teilnehmenden für etwa eine halbe Stunde.

Nun richtete sich der Blick bewusst nach vorn. Eine Vielzahl an Anregungen für die zukünftige Zusammenarbeit wurde gesammelt, darunter:

  • Das Gemeindegremium lädt zu einem „Gemeindeabend“ oder zu einem „Gemeindesonntag“ ein, um gezielt miteinander ins Gespräch zu kommen:
  1. Was wünscht sich die Gemeinde vom Gremium – etwa besondere Veranstaltungen oder neue Angebote?
  2. Und was wünscht sich das Gremium von der Gemeinde – beispielsweise mehr Mitarbeit oder stärkere Beteiligung?
  • Gemeindegremien im Gemeinde-Verbund zusammenbringen
  • Einen Sonntag im Jahr gestalten, an dem zwei sonst getrennte Gemeinden gemeinsam Gottesdienst feiern und anschließend zusammensitzen
  • Eine Bezirks-Chorprobe eventuell dezentral an drei Standorten für ein besonderes Ereignis durchführen
  • Das Bezirksgremium regelmäßig zur Vorsteherversammlung einladen
  • Bei Schwierigkeiten oder Konflikten zwischen Vorsteher und Gemeindegremium unterstützend vermitteln
  • Informationen aus der Vorsteherversammlung gezielt in die Gemeindegremien weitergeben
  • Vorstehern mögliche Ängste nehmen und Verantwortung stärker mit den Gremien teilen

Auch organisatorische und rechtliche Fragen wurden thematisiert: Wenn Gemeindegremien Veranstaltungen organisieren – geschieht dies privat oder kirchlich? Welche Auswirkungen hat das auf Zuständigkeiten und insbesondere auf den Versicherungsschutz?

Ein weiterer Schwerpunkt war die Kommunikation im Bezirk:

  • Wie sollen Rückmeldungen erfolgen – beispielsweise per E-Mail?
  • Wie gelangen Informationen aus den Gemeinden oder aus der ACK-Arbeit in die Gremien?
  • Soll die Kommunikation im Kirchenbezirk über die Gremiumssprecher gebündelt werden?
  • Ist eine Signal- oder WhatsApp-Gruppe sinnvoll – und wer darf dort schreiben?

Zusammenfassung und Ausblick

Zum Abschluss sammelte Diakonin Sonja Würtemberger im Plenum zwei Leitfragen: „Was hat gefallen?“ und „Was wird gewünscht?“ Besonders hervorgehoben wurden die offene Atmosphäre, die wertschätzende Moderation, das Kennenlernen in wechselnden Gruppen und der konstruktive Austausch.

Gegen 17 Uhr endete die Veranstaltung mit einem positiven Fazit: Der Nachmittag hat gezeigt, wie wertvoll persönliche Begegnung, strukturierter Dialog und gemeinsame Reflexion sind. Viele Impulse wurden mitgenommen – verbunden mit dem Wunsch, solche Treffen regelmäßig zu wiederholen und die Vernetzung im Bezirk Rheinpfalz weiter zu stärken.

23. Februar 2026
Text: HJ Eicher, P. Joder
Fotos: HJ Eicher, P. Joder

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