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Eins in Christi sein - Bezirksapostelhelfer Dzur in Oggersheim

 

In Vorbereitung auf das diesjährige Pfingstfest hielt Bezirksapostelhelfer Frank Stephan Dzur aus Kanada am Mittwoch, den 04. Juni einen Gottesdienst in Oggersheim. Hierzu waren auch die Gemeinden Worms, Frankenthal und Gartenstadt eingeladen. In einem sich anschließenden Interview erfuhr die Festgemeinde Persönliches über den kanadischen Gast.

Die Anwesenden in der voll besetzten Kirche erlebten eine bewegende Stunde rund um die Frage, wie können wir eins in Christi sein, (Galater 3, 27-28). In der Begleitung des Bezirksapostelhelfers befand sich auch Bischof Miller, der häufig auch als Übersetzer für den Stammapostel tätig ist. Diakon Tim Vogel übersetzte das Dienen auf Deutsch. Die Gemeinde erlebte ein sehr herzliches Miteinander der Drei am Altar, die sich schon mal gegenseitig aushalfen, zumal Bezirksapostel Dzur auch etwas Deutsch versteht. Dieses Miteinander spiegelte sehr schön die Kernaussage des Gottesdienstes wider: "Zieht Christus an, werdet Jesu Jünger und orientiert euch an seinem Vorbild. So lernen wir das Einssein in Christus, ohne die eigene Individualität aufgeben zu müssen."

Bischof Miller ergänzte in seinem Wortbeitrag die Frage: "Sind wir wirklich auch eins in der Gemeinde? Gibt es Gesichter. die ich nicht kenne, Personen, mit denen ich noch nie gesprochen habe? Das zu ändern soll unser Ansporn sein."

Innenleben eines Bezirksapostelhelfers

Im Anschluss an den Gottesdienst führten zwei Jugendliche ein Interview mit Frank Dzur, um ihn auch als Person etwas besser kennenzulernen.

Fragen zu seiner persönlichen Situation wie etwa "Wieviel Zeit verbringen sie mit Reisen im Ausland und wie ist ihre Familie mit den Abwesenheiten zurechtgekommen, insbesondere als die Kinder noch kleiner waren?" beantwortete er mit einem Augenzwinkern: "Da müsst ihr meine Frau fragen"!

Zur Situation der Gebietskirche in Kanada wollten die Jugendlichen wissen, wie dort mit Gemeindeschließungen verfahren wird und welche Erfahrungen er damit mache. Er antwortete sehr offen, dass auch sie Schließungen durchführen, wenn die Attraktivität des Gemeindelebens zum Erliegen gekommen sei. Zusammengelegte Gemeinden könnten durch die wieder gegebenen Aktivitäten, Chor, Unterrichte, Gemeinschaft einen neuen Aufschwung erleben. Hier müsse die jeweilige Situation sehr sorgsam bewertet werden. Aber ja, es gäbe auch hin und wieder Neugründungen und auch dort könne aus etwas ganz Kleinem etwas Großes wachsen.

Persönliches zum Schluss

Er selbst sei bereits mit 16 ins Diakonenamt gekommen, was er heute jungen Menschen raten würde, die jetzt zu einem geistlichen Amt berufen würden.  Die klare Antwort lautete: "Sag ja zu Gott, wenn du gefragt wirst. Es ist ein besonderes Gefühl von Gott gebraucht zu werden, ich habe es geliebt, und es hat mich nicht daran gehindert meine Jugend zu genießen."

Zum Abschluss wurde es dann "exciting": "This or that" für welche Antwort entscheidest du dich spontan?
Pizza oder Pasta, Vanille oder Schokolade, Strand oder Berge, Mitdienen oder Zuhören, Altes oder Neues Testament. 
Fröhlich gab er Einblicke in persönliche Vorlieben. Manchmal konnte er sich auch nicht entscheiden (Antworten sind fett gedruckt).

"Meet and Greet" im Zelt

Ein "standesgemäßer" Ausklang eines besonderen Abends mit Pfälzer Kleinigkeiten erfolgte im Zelt auf dem Kirchenparkplatz mit einem fröhlichen "Meet and greet" bevor es zurück nach Mainz ging. Ein großartiges Erleben für alle, insbesondere auch für die Jugendlichen, die das Interview natürlich auf Englisch geführt hatten und zum Schluss mit einem Selfie mit dem Bezirksapostelhelfer belohnt wurden.

 

6. Juni 2025
Text: Marion Marzinzik
Fotos: Christian Deubel

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