Am 2. Adventssonntag 2025 wurde der Gottesdienst in der Gemeinde Bad Bergzabern von Evangelist Hilger Groß, dem neuen Vorsteher des neugegründeten Gemeindeverbundes Bad Bergzabern und Landau, durchgeführt. Als Grundlage des Gottesdienstes diente das Bibelwort aus Johannes 3, 19–21.
„Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist und die Menschen die Finsternis mehr liebten als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht offenbar werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.“
Die Entscheidung für das Licht ist für Christen die Zuwendung zu Gott – das Abwenden vom Bösen, welches meist im Verborgenen, oft in der Finsternis, geschieht. Das Licht schenkt Klarheit und einen freien Blick auf die Wahrheit Gottes.
Gerade im Advent, der Zeit der Lichter, ist das Warten auf das Kommen Jesu, der von sich sagte: „Ich bin das Licht der Welt“, „Ich bin die Wahrheit und ich bin der Weg…“, eine klare Aufgabe für die Christenheit. „Werde ich Glauben finden, wenn ich wiederkomme?“, so fragte der Sohn Gottes schon in seiner Erdenzeit.
Weihnachtsfeier mit besinnlichen Impulsen und bewegenden Gedanken
Dieser Gedanke wurde durch Priester Matthias Lambrix innerhalb der Weihnachtsfeier, die im Anschluss an den Gottesdienst stattfand, aufgegriffen.
Eingerahmt durch Vorträge des Chores und des Orchesters trug er sehr anschaulich die Geschichte „Wo ist er denn, der Frieden auf Erden?“ vor. Die Engel Gabriel und Tobias unterhielten sich darüber, was denn von dem Jubel der Engel bei der Geburt Jesu heute noch vorhanden sei. Die Botschaft der Engel lautete damals: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.“
Wie steht es um den Frieden? Welchen Stellenwert hat Gott für die Menschen? Wie geht es den Menschen in Regionen des Krieges, der Vertreibung und Verfolgung, des Hungers und der Verbrechen?
Wertvolle Denk- und Glaubensimpulse, die weiterwirken.
Ein Höhepunkt des kleinen Programms stellte das Interview des neuen Vorstehers mit der Gemeinde in vertauschten Rollen dar. Er hatte die Antworten – und die Gemeinde durfte ihn befragen. Mit sehr viel Charme, Vertrauen und manchem Augenzwinkern entstand eine lockere Atmosphäre, in der man sich ein wenig näher kennenlernen durfte.
Seine Botschaft an die neue Gemeinde und den Gemeindeverbund: „Wir stärken uns gegenseitig und sind füreinander da. Sucht den Kontakt zueinander und gerne zu mir!“
Nach der gemeinsamen Feier mit Kaffee, Kuchen und gegrillten Würsten wurde die Weihnachtsfeier durch das Gebet des bisherigen Vorstehers, Evangelist Imo Hauss, beendet.
Schön, dass wir einander haben!
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