Ein besonderer Gottesdienst in Kaiserslautern stand ganz im Zeichen jahrzehntelanger Glaubenstreue: Konfirmandenjubilare aus dem Kirchenbezirk Rheinpfalz wurden geehrt – und zugleich ermutigt, ihren Weg im Vertrauen auf Gott weiterzugehen.
Ein besonderer Anlass im Kirchenjahr
Am Sonntag, 19. April 2026, versammelten sich zahlreiche Gläubige in der Neuapostolischen Kirche Kaiserslautern zu einem festlichen Gottesdienst. Bezirksältester Stefan Weber leitete die Feier, zu der Konfirmandenjubilare aus dem gesamten Kirchenbezirk Rheinpfalz eingeladen waren. Geehrt wurden Glaubensgeschwister, deren Konfirmation 25, 50, 60, 70, 75 und sogar 76 Jahre zurückliegt.
Bereits zu Beginn richtete der Gottesdienstleiter persönliche Worte an die Jubilare. Dabei spannte er einen Bogen von der eigenen Konfirmation hin zur bleibenden Bedeutung des damaligen Gelübdes.
Worte, die über Jahrzehnte tragen
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Konfirmationsworten vergangener Jahre. Sie machten deutlich, wie geistliche Impulse Generationen begleiten können:
- Vor 25 Jahren gab Stammapostel Richard Fehr den Konfirmanden das Wort aus Offenbarung 2, Vers 25 mit auf den Weg:
„… doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme.“ - Vor 50 Jahren lautete das Konfirmationswort von Stammapostel Ernst Streckeisen aus Jesaja 12, Vers 2:
„Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der Herr ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.“
Diese Worte verdeutlichen: Gottes Zusagen bleiben bestehen – unabhängig von Zeit und Umständen.
Gottes Treue als Fundament
Im Mittelpunkt der Predigt stand die Treue Gottes. Die damaligen Konfirmanden bekannten sich in ihrem Gelübde zu einem Leben mit Gott. Dieses Versprechen bleibt eine lebenslange Aufgabe. Gleichzeitig wurde betont: Gottes Treue ist unveränderlich.
Er hält den Menschen fest – auch dann, wenn dieser loslässt. Seine Liebe gilt allen, unabhängig von menschlichem Verhalten. In dieser Gewissheit dürfen Christen ihre täglichen Entscheidungen treffen, getragen von der Hoffnung auf die Wiederkunft Christi.
Auch der Blick über das irdische Leben hinaus wurde angesprochen: Die Hoffnung des Glaubens reicht weiter als der Tod und richtet sich auf die ewige Gemeinschaft mit Gott.
Mitwirken am Altar
Bezirksevangelist Stefan Weng und Gemeindevorsteher Christian Littek wirkten im Gottesdienst mit. Ihre Beiträge ergänzten die Predigt und bereiteten die Gemeinde auf die Sündenvergebung sowie die würdige Feier des Heiligen Abendmahls vor.
Begegnung und Ausklang
Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten viele Besucher die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Bei Sekt, Kaffee, Kuchen und weiteren Köstlichkeiten klang der festliche Vormittag im kleinen Saal in herzlicher Gemeinschaft aus. Gegen 13 Uhr traten die letzten Gäste den Heimweg an.
Erinnerung bewahren
Wer sich für historische Konfirmationsworte interessiert, findet zahlreiche Dokumente bis zum Jahr 1955 im Zentralarchiv der Kirche.
Dieser Gottesdienst machte eindrucksvoll deutlich: Was einst im Glauben begonnen wurde, kann ein ganzes Leben prägen – getragen von der Treue Gottes und der lebendigen Hoffnung auf seine Verheißungen.
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